Das Zippo, eine technologische Innovation
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Dieses bekannte Feuerzeug, 1932 von George G. Blaisdell in der Großen Depression geschaffen, ist eigentlich die Weiterentwicklung des österreichischen Sturmfeuerzeugs. Blaisdell kaufte dessen Rechte und veränderte es durch das rechteckige Gehäuse.
Man kann sogar von einer technologischen Produktinnovation sprechen, denn das Zippo-Feuerzeug entspricht der offiziellen OECD-Definition: „die Entwicklung und Vermarktung eines leistungsfähigeren Produkts, das dem Verbraucher neue oder verbesserte Leistungen bieten soll“.
Blaisdells Talent lag darin, das Potenzial eines bestehenden, aber kaum bekannten Produkts zu erkennen und ihm einen Markt zu erschließen, während er es verbesserte — das originale österreichische Sturmfeuerzeug war 1931 gescheitert.
George G. Blaisdell ist damit ein Innovator im Sinne Joseph Schumpeters, des österreichischen Ökonomen, bekannt vor allem für die Theorie der „schöpferischen Zerstörung“.

Ein kurzer Blick auf den historischen Kontext:
Die Welt, beginnend mit den Vereinigten Staaten, steckte nach dem Börsenkrach von 1929 in der Depression. Doch die USA hielten am Monumentalen fest — etwa mit der Eröffnung des Empire State Building am 1. Mai 1931, damals das höchste Gebäude der Welt, knapp vor dem 1930 fertiggestellten Chrysler Building.
In diesem Klima war der amerikanische Markt offen für ein Feuerzeug, das Wind und Regen standhält. Dank der neuen rechteckigen Form ließ sich der Docht des Zippo mit einer Hand entzünden und trotzte jedem Sturm.
Das Zippo ist seit achtzig Jahren vielfach verbessert worden. Tausende Varianten erschienen und machten das Feuerzeug zu einem weltweit anerkannten Sammlerstück, das im Kern unverändert blieb.
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