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Weniger importierte Zigarettenstangen in Frankreich

Weniger importierte Zigarettenstangen in Frankreich

Bislang durfte man bei einem Auslandsaufenthalt bis zu 4 Stangen pro Person mitbringen. Diese Grenze könnte in den kommenden Monaten auf 1 Stange fallen. Erläuterungen.

Von 800 auf 200 importierte Zigaretten

Vor 2014 konnten Raucher bis zu 10 Stangen Zigaretten pro Person aus dem Ausland mitbringen. Danach lag die Grenze bei 4, bei 200 Zigarren, 400 Zigarillos und 1 kg Rauchtabak. Heute steht diese Grenze erneut zur Debatte. Es handelt sich um einen Gesetzentwurf im Rahmen des berichtigenden Finanzgesetzes 2020. Die schlechte Nachricht freut die Raucher nicht, die bald nur noch eine einzige Stange mitbringen dürften.

Natürlich führen die Behörden den Kampf gegen das Rauchen an, aber nicht nur. Ziel ist auch, die regelmäßigen Einkäufe an den verschiedenen Grenzen des Landes zu bremsen. Weil die Zigarettenpreise dort attraktiver sind, da weniger besteuert, scheuten viele Franzosen oft keine weite Strecke, um einen kleinen Vorrat anzulegen.

Sehr große Preisunterschiede

Frankreich, das in den kommenden Monaten auf eine Zigarettenpackung zu 10 Euro setzt, steht in scharfem Wettbewerb mit seinen Grenznachbarn. In Spanien etwa kann der Preis für dieselbe Zigarettenmarke bis zu 50 % unter dem im Inland liegen.

In Belgien ist er für dieselben Produkte bis zu 35 % günstiger. Ähnlich verhält es sich mit Deutschland und Luxemburg; letzteres weist einen Tarif von bis zu 45 % weniger aus. Den Titel des günstigsten Tabaks behält jedoch unweigerlich Andorra, wo die Preise bis zu 65 % niedriger liegen können!

Die Abgeordneten wollen den Zoll- und Ordnungskräften unbedingt mehr Befugnisse geben. Mit der Absenkung der mitgebrachten Stangengrenze hoffen sie, Raucher noch stärker vom Auslandseinkauf abzuhalten.

Einzelne Abbildungen in diesem Artikel können von einer künstlichen Intelligenz erzeugt oder bearbeitet worden sein.

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