Bestimmte Zigarettenschachteln dürfen nicht mehr verkauft werden
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Seit dem 1. Januar 2017 haben Sie sicher bemerkt, dass die Einheitszigarettenschachtel die Regale Ihrer Tabakhändler erobert hat. Unter dem Decel, weniger attraktiv zu sein, sind diese Schachteln seit Jahresbeginn flächendeckend eingeführt und hindern die Marken daran, sich in der visuellen Kommunikation auszutoben.
Aus ethischen Gründen dürfen bestimmte Marken nicht mehr vermarktet werden
Die Regierung geht weiter und zwingt bestimmte Marken — etwa die Zigaretten Vogue, eine Hommage an das gleichnamige Mode-Magazin — ihren Namen zu ändern, um weiter verkauft zu werden. Im Visier von Marisol Touraine, der damaligen Gesundheitsministerin, stehen die Marken Fine, Allure und Corset sowie die Cigarillos Café Crème, Punch oder Paradiso. Betroffen sind auch Marken mit dem Namen « Gold » wie Marlboro Gold. Die Ministerin erklärte, die Attraktivität dieser Bezeichnungen « entspreche offensichtlich nicht dem Geist der Einheitszigarettenschachtel ».
Diese Zigarettenmarken, die verschwinden werden von Europe1fr
Der Schritt, den die Association Droits des Non-Fumeurs (DNS) begrüßte, wurde von Tabakherstellern im Gegenteil kritisiert, namentlich vom Vertrieb der Marke Fine, der meint, Personen, die sich fürs Rauchen entschieden haben, würden noch stärker stigmatisiert.
Die Zigarrenhersteller haben zwei Jahre Zeit, ihre Ware unter der bald verbotenen Bezeichnung abzusetzen, während die Zigarettenhersteller schneller reagieren und alle Schachteln binnen eines Jahres abverkaufen müssen. Künftig sollten Marken in ihren Bezeichnungen Wörter vermeiden, die etwa Feinheit anklingen lassen oder irgendeinen Nutzen für die Gesundheit, den Gewichtsverlust oder das Sozialleben nahelegen.
Die Preise für Drehtabak steigen, während die der Fertigzigaretten stabil bleiben
2016 wurde ein leichter Rückgang der Verkäufe von Fertigzigaretten nach der Tabakpreiserhöhung verzeichnet. Für 2017 sollten diese Preise stabil bleiben: Eine neue Besteuerung ist zwar in Kraft getreten, doch die Tabakindustrie hat sich entschieden, sie in diesem Jahr nicht auf die Verkaufspreise der Zigaretten umzulegen. Die Auswirkungen dieser Steuererhöhung dürften früher oder später spürbar werden, denn Marisol Touraine erklärte dazu:
« Die Hersteller haben die Regeln umgangen, die zu einer Preiserhöhung führen sollten. Ich werde nicht nachlassen, denn den Tabakpreis zu erhöhen ist im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit wichtig. »
Dagegen erfährt der Drehtabak eine deutliche Erhöhung mit im Schnitt 1,50 € mehr für den Verbraucher. Werden Einheitszigarettenschachtel und Preisanstieg beim Drehtabak die Zahl der Rauchenden in Frankreich in diesem Jahr beeinflussen? Vorerst geht es für die Marken eher darum, sich neu zu erfinden und anzupassen, um die Verbraucher weiter anzusprechen.
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