Wie wählt man eine Zigarre?
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Eine Zigarre zu wählen ist kein belangloser Akt. Es braucht viel Expertise, um eine Vitola von Qualität zu erkennen. Wenn Sie mit der Zigarre beginnen möchten oder einfach lernen wollen, wie man eine Zigarre oder ein Zigarrenzubehörteil richtig wählt, ist dieser Artikel für Sie.
Die Ästhetik zuerst
Um eine gute Zigarre zu erkennen, muss man sie sehen, vor allem aber berühren. Ihr Deckblatt sollte leicht « fettig » wirken und vor allem weder rissig noch abgelöst sein. Mit geübtem Finger lässt sich prüfen, ob sie zu feucht oder im Gegenteil zu trocken ist. Dazu muss man sie betasten: zu trocken, sackt sie ein. Zu feucht, verhält sie sich wie ein Schwamm. Was die Farbe angeht: Die Farbe des Deckblatts beeinflusst den Geschmack nicht!

Das richtige Zigarrenformat wählen
Auch wenn es immer Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen, gilt eine einfache Feststellung: Die großen Module sind auch die milderen. Dass sie nicht sehr fest gerollt sind, erleichtert Einsteigern den Einstieg mit diesem Format. Der Zug ist leichter. Umgekehrt sind kleine Zigarren fester gerollt. Der Zug ist dann weniger leicht, und vor allem sind die Aromen stärker.
Außerdem gilt: Je dicker die Zigarre, desto länger dauert das Rauchen. Anders gesagt sollten Anfänger eher zu mittleren Modulen greifen. Den Robusto sollten Einsteiger zum Beispiel meiden, denn er steht für etwa eine Stunde Rauchzeit. Die schlankeren verbrennen definitionsgemäß schneller.

Der Geschmack der Zigarre
Die Stärke der Zigarre hängt mit ihren Aromen, ihrem Terroir und ihrem Nikotingehalt zusammen. Für diesen Punkt gibt es keine Regel. Anfänger könnten durchaus eine sehr starke Vitola schätzen. Umgekehrt könnten erfahrene Raucher ausschließlich leichte Zigarren mögen. Am sinnvollsten bleibt, den Fachhändler um Rat zu fragen, der nach einigen Fragen die zu Ihrem Gaumen passende Zigarre finden kann.
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