Einheitsverpackung, knapp von der Nationalversammlung beschlossen
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Die Nationalversammlung hat die Einführung ab Mai 2016 von Einheitsverpackungen beschlossen, die in Design und Form alle identisch sein werden. Die Entscheidung wurde in der Nacht mit einem Vorsprung von nur 2 Stimmen getroffen.
Pakete alle identisch und von gleicher Form
Der Markenname darf nur in kleinen Schriftzeichen erscheinen. Diese Art von Paket gibt es seit 2012 in Australien. Ihre Befürworter sehen darin den Vorteil, die illusorische Vorstellungswelt rund um Tabakmarken zu tilgen. Das solle jüngere Menschen folglich weniger leicht zum Rauchen bewegen.
Le paquet neutre maintenu cette nuit dans la #loiSanté par 56 voix contre 54 #tabac
— Michèle Delaunay (@micheledelaunay) 26. November 2015
Warum das Paket Widerspruch auslöst
Diese Entscheidung haben die Abgeordneten nur mit einer Mehrheit von zwei Stimmen getroffen. Dieses Zögern liegt insbesondere daran, dass eine Alternative zur Einheitsverpackung vorgeschlagen worden war: die Warnhinweise auf den Paketen zu vergrößern.
Welche negativen Reaktionen löst diese Entscheidung aus?
Niemand wird sich wundern, dass die Zigarettenhersteller mit dieser Entscheidung unzufrieden sind. Sie drohen, den Staat vor Gericht anzugreifen. Was die Inhaber von Tabakläden betrifft, halten sie dies nicht mehr für Prävention, sondern für eine « Bestrafung ». Die Maßnahme hat bei den Herstellern, die mit Klagen drohen, und bei den Tabakhändlern, die eine Kampagne mit Plakaten unter dem Motto « ja zur Prävention, nein zur Bestrafung » führen, tatsächlich einen Aufschrei ausgelöst.
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